Pressemitteilung

München, 16.12.2020 – Die Impfzentren in der Landeshauptstadt München und im Landkreis München sind fast schon bereit zum Einsatz. Was noch fehlt sind der Impfstoff und Personal. Beide Punkte sollen mehreren Berichten zufolge bereits in den nächsten Tagen gelöst sein. Mit der Smartphone App „GiriMed“ des Münchener Unternehmens StellDirVor GmbH, die schon in der ersten Welle im April dieses Jahres für Hygiene- und Arbeitsschutzanweisungen zum Einsatz kam, lässt sich das Impfpersonal schnell und einfach Schritt-für-Schritt einarbeiten und Impfkandidaten im Vorfeld ebenso aufklären.

Turnhallen, Messegelände, leerstehende Gebäude – rund 900 Impfzentren sollen in Deutschland so schnell wie möglich entstehen – knapp 100 davon alleine in Bayern. Denn: Sobald der Impfstoff zugelassen und verfügbar ist, können die Impfzentren und die mobilen Impfteams mit ihrem Einsatz starten. Doch die Betreiber der Impfzentren wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK), Malteser Hilfsdienst und Johanniter stehen noch vor einigen Herausforderungen – insbesondere in punkto Personal und Infrastruktur. Aktuell werden zahlreiche Arbeitskräfte gesucht und dann gilt es diese schnellstmöglich mit den Standards wie Abläufen und hygienischen Vorkehrungen vertraut zu machen. Dazu kommt, dass in den vorhandenen Gebäuden oft erst noch Internetzugänge und Systemvoraussetzungen geschaffen werden müssen, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden kann. Zwar gibt es ein nationales Impfkonzept, in dem Prozesse und Abläufe vorgegeben sind, jedoch hängt die Umsetzung oft stark von den lokalen Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung ab. Einen Praxisleitfaden für die Betreiber gibt es derzeit noch nicht.

Das Münchner Unternehmen StellDirVor hat mit seiner mobilen App „GiriMed“ eine Lösung, die beide beschriebenen Herausforderungen einfach und digital unterstützt: mit der App können in Sekundenschnelle Abläufe, Prozessdokumentationen und Anleitungen erfasst und mit dem Einsatzteam geteilt werden. Die Anleitungen bestehen aus Fotos und Videosequenzen plus grafischen Elementen wie z.B. Pfeile, die bei der Aufnahme im Raum platziert werden können, um besondere Hinweise zu geben. Dadurch sind die Anleitungen anschaulich, sprachunabhängig und leicht verständlich.

In Kooperation mit Projektleiter Alexander Brandstaeter und ärztlichem Leiter Dr. Georg Maier des Impfzentrums in Haar bei München hat StellDirVor einen ersten Standardablauf auf Basis des nationalen Impfkonzeptes erstellt, der allen Impfzentren ab sofort zur Einarbeitung von (neuem) Personal kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Sobald der Impfstoff zugelassen und verfügbar ist können die Impfzentren weitere Anleitungen für ihre individuellen Abläufe erstellen. Die Anleitungen können in der App im Anschluss jederzeit angepasst und aktualisiert werden, z.B. sobald sich lokale Gegebenheiten oder Ablaufprozesse ändern würden.

Klarer Vorteil für Alexander Brandstaeter: „Unsere Mitarbeiter können GiriMed sofort auf den eigenen Smartphones und Tablets nutzen, wir müssen keine zusätzlichen Geräte anschaffen und wir müssen auch nicht auf die Einrichtung der Systeminfrastruktur warten.“ Die App lässt sich unabhängig von bestehender IT-Infrastruktur und anderen Software-Systemen nutzen. Die Bereitstellung der Abläufe erfolgt über mobiles Internet (LTE).

„Es war uns wichtig, jetzt schnell zu handeln und die Impfzentren mit einer Sofortlösung zu unterstützen, die einen reibungslosen Ablauf im Alltag sichert. Damit ist ja letztendlich uns allen geholfen.“ so Theda Ockenga, Geschäftsführerin von StellDirVor zur Motivation hinter dem Hilfsangebot.

Weitere Informationen unter: www.stelldirvor.jetzt/girimed-impfzentren/