4 Vorteile von Lebenslangem Lernen im Gesundheitswesen / StellDirVor

In vielen Berufen und Branchen endet „Lernen“ mit dem Abschluss der Schule oder Ausbildung. Im Gesundheitswesen hingegen wird schon seit vielen Jahren auf das Prinzip des „Lebenslangen Lernens“ gesetzt. Grund hierfür ist die Anforderung einer ständigen Weiterentwicklung und Fortbildung, die beispielsweise durch das Aufkommen neuer Therapien, Diagnostiken, Behandlungsmethoden und Geräte resultiert. Im Folgenden geben wir einen Überblick zu den Vorteilen von Lebenslangem Lernen – speziell in Gesundheitsberufen – und zeigen auf, wie diese Aspekte auch in Virtual Reality Trainings zum Einsatz kommen.

Was ist das Ziel von Lebenslangem Lernen?

Die Aufrechterhaltung der eigenen Zulassung bzw. Anerkennung ist ein wichtiger Beweggrund für die laufende Fort- und Weiterbildung von Fachpersonal aus Medizin und Pflege. Das oberste Ziel von Lebenslangem Lernen im Gesundheitswesen ist die Verbesserung der Patientenversorgung durch eine laufende Optimierung der Kenntnisse und Fähigkeiten von Personal im Gesundheitswesen.1

Vorteile von Lebenslangem Lernen

Die Weiterentwicklung und Förderung welcher Kenntnisse und Bereiche sind zur langfristigen Verbesserung der Arbeitssicherheit und Patientenversorgung vorrangig wichtig? Studien zeigen, dass ein Fokus auf die folgenden Aspekte besonders nachhaltige Ergebnisse hervorbringt:2

  • Informationen zu innovativen Entwicklungen und dem aktuellen medizinischen Stand
  • Auffrischung und Stärkung von Kernkompetenzen
  • Praktische Anwendung (z.B. durch Simulationstraining), um Vertrauen in die eigene Kompetenzen zu stärken

Stets aktueller Wissensstand durch regelmäßige Fort- & Weiterbildungsmaßnahmen

Die Medizin ist ein sehr dynamisches Feld. Neue Pharmaka und Gesundheitstechnologien werden in immer schnelleren Intervallen entwickelt und auf den Markt gebracht. Katalysatoren wie beispielsweise die COVID-19-Pandemie beschleunigen diese Entwicklungszyklen zusätzlich.

Auch Erfahrungen, also ein „Lernen aus der Praxis“, trägt zu einer Verbesserung der Behandlungen und Pflege bei. (Die Beobachtungen und Rückmeldungen des Personals während der anfänglichen Behandlung des Corona-Virus Anfang 2020, haben neue Behandlungsmethoden hervorgebracht, durch die Patienten die Infektion überlebt haben.3) So entstandene Innovationen und Neuerungen verbessern wiederum die Bildungsqualität.

Trainings und Qualifikationsmaßnahmen erweitern grundlegende Kenntnisse

Regelmäßige praktische Trainings sowie Fortbildungen helfen den Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, sich mit neuen Konzepten, Methoden oder Fachgebieten vertraut zu machen.1 Viele Krankheitsbilder gelten als Nische und können in den ohnehin schon vollgepackten Weiterbildungsprogrammen häufig nicht berücksichtigt werden. Zusätzliche Bildungsangebot tragen dazu bei, dass Personal auch mit seltenen Situationen vertraut wird, um im kritischen Ernstfall eine fundierte und informierte Entscheidung treffen zu können.

Vor allem Simulationstrainings ermöglichen ein sehr nachhaltiges Lernen aus Fehlern – jedoch im sicheren Raum und nicht am Patienten – was die Fehlerquote im Arbeitsalltag stark reduziert.

Auffrischung von Grundkenntnissen und -kompetenzen

Der Erwerb neuer Kenntnisse und Kompetenzen ist wichtig, aber das ist nicht der einzige Grund, warum eine regelmäßige Fort- und Weiterbildung wichtig ist. Mit der Zeit sind auch Handlung, die regelmäßig durchgeführt werden, eingefahren; es entstehen Flüchtigkeitsfehler. Häufig sind falsche Handlungen der ausführenden Person gar nicht bewusst und schleichen sich auf Dauer als Routine ein. Praktische Schulungen und Trainings zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf3. Darüber hinaus tragen regelmäßige Schulungen und Trainings dazu bei, Nischenwissen aufzufrischen und anzuwenden. (Auch im Rahmen der Ausbildung, beispielsweise der generalistischen Pflegeausbildung von Interesse.

Lebenslanges Lernen ermöglicht neue Perspektiven

Trotz gewissen Standard unterscheidet sich die Handlungsausführung und Arbeitsweise meist leicht von Einrichtung zu Einrichtung. In Trainings und Schulungen werden die Vor- und Nachteile individueller Arbeitsweisen behandelt. Auch einrichtungs- oder abteilungsspezifische Kenntnisse, die häufig von Individuen erarbeitet wurden, können disziplinenübergreifend weitergegeben werden, was die Wertschätzung der Mitarbeitenden fördert. 1,2

Lebenslanges Lernen mit Virtual Reality (VR)

Die Vorteile von Lebenslangem Lernen im Gesundheitswesen sind unbestritten. Durch den steigenden Schulungs- und Qualifikationsbedarf (z.B. durch den sich zuspitzenden Fachkräftemangel) hat sich gezeigt, dass hierfür neue, digitale Methoden benötigt werden.1

Virtual Reality bietet als innovative Zukunftstechnologie im Lernkontext besonders viele Vorteile und Trainingsmöglichkeiten. Diese sind im Vergleich zu klassischen Lern- und Lehrmethoden sehr attraktiv (vor allem für eine jüngere Zielgruppe), kostengünstig sowie leicht zugänglich.

Virtual Reality ist immersiv – und attraktiv

Abgesehen von der zukunftsweisenden technischen Innovation hat sich die virtuelle Realität zuerst im Gaming durchgesetzt, weil sie fesselnde Interaktionen bietet, deren immersiven Effekt traditionellere Technologien nicht erreichen können. Beim Lernen in der virtuellen Realität werden die Lernenden in die Trainingssituation „hineingezogen“ und erleben diese mit ihren Sinnen. 4

Auch komplexe und Risikosituationen, wie beispielsweise ein Massenanfall von Verletzten (MANV), kann mit Virtual Reality effektiver simuliert werden mit klassischen Simulationen.5

Lernen und Trainieren in der virtuellen Realität ist kosteneffektiv

Die Durchführung von Trainings in der virtuellen Realität kann die Kosten und den Zeitaufwand für Weiterbildungsmaßnahmen reduzieren.4 Da Weiterbildungen in Medizin und Pflege meist sehr kostenintensiv sind (Kosten für Trainer, Räumlichkeiten, Beurlaubung von Personal, Reisekosten…)6, stellen VR-Trainings somit eine attraktive Möglichkeit dar, um das bestehende Lernangebot zu erweitern und auszubauen.

Fast jeder Raum kann innerhalb weniger Minuten zu einem virtuelles Simulationszentrum werden.4 Dadurch entfällt die Notwendigkeit für mehrere speziell ausgestattete Trainingsräume. Die Anschaffung von VR-Trainingsequipment (Hardware und Software) ist zwar mit einer initialen Investition verbunden, sorgt aber für eine langfristige Kostenreduzierung. 4,7

VR-Training sind orts- und zeitunabhängig durchführbar

Diese Eigenschaften machen VR-Trainings nicht nur kostengünstig sondern auch leicht zugänglich, da sie unabhängig von Ort und Zeit durchgeführt werden können.4 Spezialisierte Aus- und Weiterbildungsangebot sind meist nur schwer zugänglich, da Schulungen und Trainings über das Jahr verteilt mit begrenzten Kapazitäten stattfinden. Der Aufbau eines ganzheitlichen Weiterbildungsangebot im Gesundheitswesen ist daher sehr schwierig – vor allem für Teams und Gruppen.4 Auch Teamtrainings sind in der virtuellen Realität problemlos möglich: die Teilnehmenden können sich von unterschiedlichen Orten gemeinsam im virtuellen Raum treffen.

VR-Trainingslösungen von StellDirVor

Mit SimX bietet StellDirVor das international mit Abstand am weitesten entwickelte mobile VR-System für Gruppentrainings in Medizin und Pflege an. Neben freien Trainings gibt es auch über 400 sofort verfügbare Trainingsszenarien, die einen schnellen Einstieg in VR-Schulungen und Trainings ermöglichen und somit den Ansatz des Lebenslangen Lernens aktiv unterstützen.

4 Vorteile von Lebenslangem Lernen im Gesundheitswesen / StellDirVor

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Quellen/Literatur
  1. Institute. IoMUCoPaCHPE. Scientific Foundations of Continuing Education. In: Redesigning Continuing Education in the Health Professions Washington (DC): National Academies Press; 2010.
  2. Hartley H, Smith JD, Vandyk A. Systematic Review of Continuing Education Interventions for Licensed Nurses Working in Psychiatry. J Contin Educ Nurs. 2019;50(5):233-240.
  3. Ghelichkhani P, Esmaeili M. Prone Position in Management of COVID-19 Patients; a Commentary. Arch Acad Emerg Med. 2020;8(1):e48.
  4. Pottle J. Virtual reality and the transformation of medical education. Future Healthc J. 2019;6(3):181-185.
  5. McGrath JL, Taekman JM, Dev P, et al. Using Virtual Reality Simulation Environments to Assess Competence for Emergency Medicine Learners. Acad Emerg Med. 2018;25(2):186-195.
  6. Senvisky JM, McKenna RT, Okuda Y. Financing And Funding A Simulation Center. In: StatPearls. Treasure Island (FL)2021.
  7. Farra SL, Gneuhs M, Hodgson E, et al. Comparative Cost of Virtual Reality Training and Live Exercises for Training Hospital Workers for Evacuation. Comput Inform Nurs. 2019;37(9):446-454.

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