Pressemitteilung

München, 10.12.2020 – Bei der Digitalisierung schneidet das deutsche Gesundheitswesen im europäischen Vergleich schlecht ab. Das Münchner Unternehmen „StellDirVor“ will das mit einer „gesunden Digitalisierung“ ändern. Das Erfolgsrezept: innovative Technologien und der Mensch im Mittelpunkt.

Deutschland liegt im europäischen Digital-Health-Index auf dem vorletzten Platz. Gerade während der letzten Monate und der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, welche Auswirkungen digitale Rückstände im Alltag haben: neue Hygienestandards und relevante Informationen drangen nur langsam vor, die Suche und Einarbeitung von Aushilfspersonal war zeitintensiv und die Versorgungsketten unzureichend automatisiert. Die Auswirkungen bekamen vor allem die Patienten und das Personal zu spüren.

Eigentlich sind sich Politik und Branchenexperten bereits seit Langem einig, dass der Bedarf für digitale Lösungen zur Entlastung im medizinischen und pflegerischen Alltag vorhanden ist. In der Praxis ist bisher jedoch nur wenig von einer digitalen Transformation zu spüren.

Digitalisierung geht oft am Menschen vorbei

Den Grund hierfür kennt Geschäftsführerin des Münchner Unternehmens „StellDirVor“ Theda Ockenga: „Viele digitale Lösungen gehen am Menschen vorbei und werden daher nicht akzeptiert. Das machen wir bei StellDirVor anders.“

Theda Ockenga und ihr Team aus Digitalisierungsexperten und Medizinern entwickelt bereits seit zwei Jahren innovative, digitale Lösungen und Anwendungen für Prozessoptimierung und Wissensvermittlung im Gesundheitswesen – stets mit einem menschenzentrierten Ansatz.
„Zu Beginn habe wir uns auf Virtual Reality Anwendungen für die Pflegeausbildung konzentriert, unser Angebot dann aber recht schnell um digitale Lösungen für Gesundheitswesen erweitert.“ So wurde z.B. während des ersten Lockdowns „GiriMed“ entwickelt, eine App zum Erfassen und Teilen von Alltagsabläufen mittel Foto und Video.

Digitale Kompetenz als Schlüssel einer „gesunden Digitalisierung“

Eine weitere Herausforderung sei die digitale Kompetenz der Anwender*Innen: viele Lösungen sind sehr komplex und orientieren sich nicht an den Anforderungen und dem Wissenstand der Praxis:
„Dem wirken wir zum einen mit einer transparenten Aufklärung, z.B. mit Schnupperworkshops und Online-Seminaren, zum anderen mit sehr einfachen Lösungen für schnelle Erfolgserlebnisse und Entlastung entgegen“, so Ockenga.

Als positiv sieht StellDirVor, dass digitaler und innovativer Technologien auch in der Politik Anklang finden. Im gemeinsamen Termin mit Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, bestätigt diese: „Ich kann mir gut vorstellen, dass Virtual Reality die Aus- und Weiterbildung in der Pflege sinnvoll unterstützen kann“.

StellDirVor sieht den Schlüssel für eine gelungene digitale Transformation in einem menschenzentrierten Ansatz und praxisorientiertem Lösungsportfolio. Die Mission von Theda Ockenga: „Mit unseren digitalen Lösungen möchten wir eine echte Entlastung für Medizin und Pflege erreichen und somit langfristig das allgemeine Patientenwohl verbessern“.